Regula Streckeisen
Jahrgang 1945

Amriswilerstr. 20
8590 Romanshorn

Telefon +41 (0)71 477 21 36
Mobil +41 (0)79 415 93 10
E-Mail

verheiratet 4 erwachsene Söhne, 8 Enkel

Beruf

  • Dr.med., Aerztin Allgemeinmedizin i.R. (seit 2013)

Politische Karriere / Ämter

  • Präsidentin EVP Thurgau
  • EVP Kantonsrätin 1999-2004 und 2008-2013
  • Mitglied Kirchenvorsteherschaft Romanshorn-Salmsach 2011-heute
  • Mitglied Kirchenvorsteherschaft Egnach 1988-2000
  • Katechetin in der evangelischen Landeskirche 1990-2010
  • Mitglied Vorstand TAGEO (Dachverband Elternorganisationen) 2004-2010

Politische Schwerpunkte

  • Klimaerwärmung
  • Umweltschutz
  • Energiepolitik

Leitsätze

Den Klimawandel durch einen Wertewandel stoppen. Wer einen Kuchen backen will, weiss, dass die Qualität und Menge der Zutaten genau stimmen muss. Es beginnt wohl kaum jemand die Arbeit mit nur 2 Eiern statt 4, weil er grad nur 2 im Haus hat. Man lässt auch nicht die Butter weg um Geld zu sparen. Der ganze Kuchen würde sonst ungeniessbar.

Die Energie- und Umweltpolitik gleichen dem Kuchenbacken. Auch sie können nicht erfolgreich sein, wenn nicht alle Zutaten in richtigem Mass verwendet werden. Es braucht zwingend die ganze Palette der wirksamen Massnahmen. Werden einzelne Massnahmen gestrichen oder zur Unwirksamkeit abgeschwächt, wird der ganze Kuchen ungeniessbar. Leider geschieht das aktuell immer wieder auf der nationalen politischen Bühne. Hinterher behauptet man dann, einen Kuchen zu backen lohne sich sowieso nicht, er werde ja doch nicht gut. Das Volk verlangt aber einen guten Kuchen. Es fürchtet den chronischen Husten seiner Kinder und Asthmatiker, es fürchtet auch die Häufung der Naturkatastrophen. Nur ein Wertewandel kann den guten Kuchen bringen. In der Politik müssen die Werte der Nachhaltigkeit und der Verantwortung für die zukünftigen Generationen an Stellenwert gewinnen. Das Volk muss mit Lenkungsmassnahmen im Wertewandel unterstützt bzw. zum Wertewandel geführt werden. Freiwilligkeit und Appelle an die Eigenverantwortung bringen die Wende nicht. Das haben die vergangenen Jahre klar gezeigt. Konkret setze ich mich in Bern ein für: - eine ökologische Steuerreform, welche staatsquotenneutral Energie statt Arbeit besteuert. - Einen Massnahmenplan zur Senkung des Gesamt-energieverbrauches um jährlich 3% dank Effizienz- und Sparmassnahmen - Fördermassnahmen für alternative, einheimische Energieträger (Holz, Sonne) - die CO2-Abgabe auf allen fossilen Brennstoffen und neu auch auf Treibstoffen. - Die Reduktion des CO2-Ausstosses um 30%, Frist noch auszuhandeln. - Eine verbrauchsabhängige Benzinsteuer zur Verhinderung der Benzinsäufer, einfach realisierbar dank Eco-Tag - Eine Luftreinhalteverordnung, welche Massnahmen durchzieht bei chronischer Grenzwertüberschreitung. U.a. ein Partikelfilterobligatorium bei Dieselmotoren. Einzelne dieser Massnahmen sind für betroffene Wirtschaftszweige belastend, weshalb Übergangs-lösungen getroffen werden müssen. Andererseits werden Wirtschaftszweige profitieren, welche in alternative Energielösungen und in Energieeffizienz investieren.

Den notwendigen Wertewandel mag mein per-sönliches Erleben der letzten Monate veranschau-lichen. Mein Mann und ich kauften anstelle unseres bisherigen komfortablen PWs einen Kleinwagen. Manche konnten das nicht verstehen. „Da kannst Du ja kaum mehr überholen“, war zu hören, oder „der ist aber weniger bequem“. „Na und, dafür säuft er weniger Benzin und für weite Strecken bevorzugen wir sowieso den Zug“.

Weitere Schwerpunkte:

  • Familienpolitik
  • Gesundheitspolitik
  • Bildungspolitik

Stichworte zu den politischen Schwerpunkten:

  • Kindergeld
  • Prämienverbilligungen sichern
  • mehr Elternbildung